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Die FORTS in BELGIEN
Nationalfeiertag im Zeichen der Forts auf dem Gebiet der Provinz Lüttich
Jetzt, wo ihr euch einen genaueren Überblick über die „Befestigte Stellung Lüttich“ und die 12 Forts vor dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg sowie zwischen beiden Kriegen verschaffen konntet, lade ich nun jeden interessierten Besucher ein, die einzelnen Forts mit mir in den weiteren Rubriken zu entdecken und im Detail zu analysieren.
Beginnen möchte ich meine Zeitreise in die Vergangenheit mit FORT TANCREMONT, dem ich immer wieder gerne einen Besuch ab- statte!
Mit und mit werde ich dann weitere Forts veröffentlichen, in der Hoffnung, meinen Leserinnen und Lesern irgendwann einmal ALLE 12 FORTS DES ZWEITEN WELTKRIEGS RUND UM LÜTTICH auf meiner kleinen Webseite präsentieren zu können.
Doch vorher möchte ich euch noch kurz auf ein EREIGNIS hinweisen, welches Jahr für Jahr in der PROVINZ LÜTTICH stattfindet, ein einmaliges Ereignis, welches die Nation und viele Gleichgesinnte seither in einen absoluten Ausnahmezu- stand versetzt!
Tatsächlich lädt der "VERKEHRSVERBAND DER PROVINZ LÜTTICH" seit 2001 die Bevölkerung einmal im Jahr zur Besichtigung der Forts bzw. Festungsanlagen auf dem Gebiet der Provinz Lüttich (B) ein.
Nicht allein wegen der Tourismusförderung, sondern auch aus Erinnerungsgründen beschloss der Verkehrsverband seinerzeit, den Jahrestag der Lütticher Forts auf den bel- gischen Nationalfeiertag, sprich 21. Juli festzulegen.
Am 21. Juli sind sämtliche Festungen in der PROVINZ LÜTTICH ausnahmsweise zwischen 13 und 17 Uhr ge- öffnet. Darüber hinaus bietet sich den Besuchern an die- sem Tag vom 75 Meter hohen TURM DES INTERALLI- IERTEN MAHNMALS in LÜTTICH-COINTE (errichtet anno 1935) ein einmaliger Überblick über den gesamten Lütticher Festungsring.
So veröffentlicht der VERKEHRSVERBAND LÜTTICH all- jährlich vor der Veranstaltung eine KOSTENLOSE BRO- SCHÜRE mit allen notwendigen Details und Hintergrund- informationen zum Ablauf dieses Jahrestages und der an diesem Tag stattfindenden Aktivitäten.
Die Broschüre ist im TOURISMUS-HAUS DES LANDES LÜTTICH (Place Saint-Lambert in 4000 Lüttich) oder auf schriftliche Anfrage erhältlich (Tel. +32 04 237 92 92 – Fax: +32 04 237 92 93). HIER findet ihr die OFFIZIELLE Webseite. In diesem Zusammenhang empfehlen kann ich nur die nachstehende Broschüre. Letztere stellt die Gesamtheit der Festungsanlagen Lüttich vor, eben- so wie zwei andere Gedenkstätten: die Zitadelle von Huy und die o.g. Interalliierte Gedenkstätte von Cointe-Lüttich. Der "Gedenkstättentourismus" erinnert so sowohl an die großen Leiden der Vergangenheit als auch daran, dass wir heute das Glück haben, in einem befriedeten Europa zu leben.
Die (imposante) "Interalliierte Gedenkstätte von Cointe" (Lüttich, Belgien)
Broschüre über die 12 Forts Lüttich, 60 Seiten, auch in deutscher Sprache erhältlich! (Herausgeber: Verkehrsverband der Provinz Lüttich)
Die Interalliierte Gedenkstätte von Cointe - Kurz notiert
Die "Interalliierte Gedenkstätte von Cointe/Lüttich" ist ein impo- santes architektonisches Bauwerk. Es besteht aus einem Zivil- denkmal, einem so genannten "Votivturm" mit großer Esplanade davor, und einem religiösen Gebäude, der Kirche, die häufig als "Basilika" bezeichnet wird (auf dem Foto links).
Als ERSTE Stadt, die sich wirksam gegen die Besatzer gewehrt hatte, wurde Lüttich 1925 durch den Internationalen Verband der Veteranen des Ersten Weltkriegs als Standort für die Errichtung dieser Gedenkstätte auserwählt.
1936 wurde das religiöse Gebäude eingesegnet und dem Heiligen Herzen Jesu geweiht. Das Zivildenkmal wurde am 20. Juli 1937 in Anwesenheit von König Leopold III. feierlich eröffnet.
Zu finden ist die "Interalliierte Gedenkstätte von Cointe" am Hang der Erhebung von Cointe, bei Lüttich (B).
Quelle: "Die Forts 1914 & 1940" - Gedenkstättentourismus in der Provinz Lüttich.
Ich wünsche nun allen Gleichgesinnten und interessierten Besuchern dieser Webseite viel Spaß bei der Erkundung der Festungsan- lagen des Ersten und Zweiten Weltkriegs in und um Lüttich!