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Auf den Spuren des Zweiten Weltkriegs: muss man hierfür gleich hunderte Kilometer hinterlegen? Wie war das noch gleich mit den NADELN IM HEUHAUFEN? :-)
Montzen sollte es sein, in Montzen (Belgien) sollte mein Eigenheim entstehen. Nicht allzu lange wohne ich jetzt in Montzen. In der Bauphase war das natürlich ein ständiges Hin und Her, all diese Fahrten, die schlugen auf Dauer auf's Gemüt... Jedenfalls kam ich auf den Weg dorthin immer an eine Art Gedenkstätte vorbei, natürlich stellte ich mir die Frage, was es wohl mit dieser Gedenkstätte auf sich haben könnte. Schnell parkte ich meinen Wagen an den Straßenrand und nahm den Platz in Augenschein.
Und tatsächlich: am 17. August 1943 stürzte auf dem Gebiet MONTZEN/LONTZEN/HENRI-CHAPELLE ein schwerer
amerikanischer Bomber ab, abgeschossen womöglich durch deutsche Flugzeugjäger. Bei diesem Bomber handelte es sich um den be- kanntesten Bomber der US-Luftwaffe, die Boeing B-17 Flying Fortress (zu deutsch: "Fliegende Festung").
Ein Denkmal, das zu Ehren und zum Gedenken an die Opfer bzw. ge- fallenen Soldaten aufgestellt wurde. Auf dem Gedenkstein geschrieben sind die Namen der Soldaten, Opfer dieser Kriegsattacke, sowie deren Dienstrang. Die Besatzung trug den Namen PICKELPUSS.
Zu finden auf der CHAUSSEE DE LIEGE zwischen HENRI-CHAPELLE (B) und KELMIS (B), von HENRI-CHAPELLE kommend, kurz vor der Ab- zweigung in Richtung MONTZEN oder LONTZEN, auf der linken Seite.